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Ausgebaute Infrastruktur
 
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Über die vergangenen 35 Jahre wurde die Pipeline-Infrastruktur von Zentralasien in die übrigen GUS-Staaten sowie von Russland nach Westeuropa erheblich ausgebaut. Russland führt bereits heute Erdgas aus Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan ein. In einem Jahrzehnt dürften diese Importe ein Gesamtvolumen von 100 Mrd. m3 pro Jahr erreichen.

Was die russischen Erdgasexporte nach Westeuropa betrifft, so wurden 1973 7 Mrd. m3 in nur vier Staaten geliefert. 30 Jahre später betrug das Volumen 140 Mrd. m3, die in 19 Länder exportiert wurden. Davon entfielen 7,4 Mrd. m3 auf Erdgas aus Zentralasien, und dieser Anteil dürfte in den kommenden Jahren zunehmen.

Der Transport solcher Erdgasmengen erfordert umfangreiche Pipeline-Kapazitäten. Auch dabei kommt den GUS-Staaten als Transitländer eine zentrale Rolle zu: Zum überwiegenden Teil gelangt das russische Erdgas via Ukraine in den Westen. Einige Pipelines verlaufen südlicher durch Moldova nach Südosteuropa und in die Türkei, andere durch Ungarn in die Balkanstaaten. Als Alternative zur ukrainischen Route wurde 1999 die Yamal Pipeline durch Belarus nach Polen und Deutschland in Betrieb genommen. Zudem existiert eine Pipeline, die Erdgas via St. Petersburg nach Finnland transportiert. Seit 2002 verläuft eine weitere Route durch das Schwarze Meer in die Türkei: Die Blue Stream Pipeline setzte mit einem Verlauf von 2000 Metern unter dem Meeresspiegel einen neuen Rekord. Die geplante North European Pipeline von Vyborg im Nordwesten Russlands via Ostsee nach Deutschland sowie voraussichtlich nach Großbritannien und eventuell auch nach Schweden und Dänemark wird die Kapazität nochmals erhöhen.

 
 
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